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.. Kollege Hund: Die Helfer mit Fell und Schnauze tun Menschen gut
Von Benny und . der Prinzessin
I Was Tiere für die Mädchen einer Wohngruppe bedeuten
Was Jasmin Klein und Nicole Büttner im Alltag beobachteten, haben
Forscher wissenschaftlich bewiesen. Verschiedene Studien beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Hund. So ergab eine Untersuchung der Technischen Universität in Berlin, dass die meisten Menschen mit und ohne Hund überzeugt sind, das Tier habe eine Seele. Sie sehen den Vierbeiner nicht als Ersatz für soziale Kontakte, sondern als Bereicherung. Die Erfahrung dieser tierischen Bereicherung will der Deutsche Tierschutzbund möglichst vielen Menschen am Donnerstag bei der Aktion "Kollege Hund" ermöglichen. Über 800 Unternehmen in ganz Deutschland machen mit und lassen Hunde ihrer Mitarbeiter zum Schnuppertag kommen. Die Idee stammt übrigen aus den USA - ebenso wie die zu Besuchsdienst mit Tieren, den der Verein "Tiere helfen Menschen" sei gut 20 Jahren anbietet. Firmen könnten ausprobieren, ob der Vierbeiner positiv wirkt, sagt Wolfgang Apel, der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Für ihn ist klar: Der Hund am Arbeitsplatz kann die ganze Mannschaft motivieren und aktivieren.
Für Nicole Büttner ging es zunächst nur darum, trotz Berufstätigkeit mit Schicht- und Nachtdiensten einen Hund halten zu können. Sie fühlte im Kollegium und beim Chef vor und stieß auf offene Ohren. Nun darf sie Benny mit zur Arbeit bringen, solange keine Hundehaarallergie oder andere Schwierigkeiten in der Gruppe auftauchen. Ein Problem, das zwischen Benny und einem der Mädchen bestand, lösten die beiden unter sich: Ihre große Angst vor Vierbeinern half der Hund innerhalb einiger Monate ganz selbstverständlich zu vertreiben.
Für den Herbst plant Nicole Büttner einen Lehrgang für tiergestützte Pädagogik. Ihren Mädchen tut der Hund nämlich ganz offensichtlich gut. Jasmin hätte eigentlich nur ein Tier noch lieber in der Wohngruppe: ihren Wellensittich "Prinzessin".
Von unserem Redaktionsmitglied ANGELIKA BECKER
WÜRZBURG "Kollege Hund" ist das Motto des Aktionstags, zu dem der Deutsche Tierschutzbund Donnerstag, 26. Juni, zum erste Mal aufruft. Dabei geht es nicht die Vierbeiner, die ihr Futter verdienen als Rettungs-, Blinden-, Polizei- oder Hütehunde. Es geht das-. Familientier, .das am Arbeitsplatz von Frauchen oder Herrchen dabei sein darf und dort positive Einfluss auf das Betriebsklima en wickeln kann. Und dass es dies Wirkung gibt, weiss beispielsweise Nicole Büttner aus Erfahrung.Die Erzieherin leitet die Kachelofengruppe im Überregionalen Beratungs- und Behandlungszentrum (ÜBBZ) des Sozialdienstes katholischer Frauen in Würzburg. Acht 13 bis 17-jährige Mädchen wohn dort. Und die jubelten, als Büttner vor zwei Jahren nach den Sommerferien einen Welpen mit zur Arbeit brachte. Inzwischen gehört Benny vom Steigerwald der holländische Hütehund der Rasse Schapendoes, 'zur Gruppe. Die 16-jährige Jasmin Klein hat beobachtet, was sich seitdem geändert hat und was das Tier für manches Mädchen in der Gruppe bedeutet, "Mit Tieren kann man anders umgehen als mit Menschen, .die das Vertrauen vielleicht enttäuscht habe Benny enttäuscht keine. Ihm ist egal, wenn eine Jugendliche etwas angestellt hat, wenn sie die Außenseiterin ist. Er hat keine Vorurteile kuschelt und 'spielt mit jeder gleich freudig.
“Der Hund entspannt die Atmosphäre enorm”
Erzieherin Nicole Büttner
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